PRO RELI oder PRO ETHIK - Diskussionsbeiträge zur Berliner Situation in den Schulen
Im Jahr 2006/2007 wurde in Berlin Ethik als Pflichtunterricht
eingeführt. Konfessioneller Religionsunterricht kann nach wie vor als
Wahlpflichtfach belegt werden.
Gegen diese Entscheidung wurde ein Volksbegehren in Berlin gestartet. Die Initiative "Pro Reli" möchte letztlich dafür sorgen, dass Religion nun auch als Pflichtfach anerkannt wird, bzw. eben den Ethikunterricht als Pflichtfach abschaffen, damit eine Wahlmöglichkeit zwischen Religion und Ethik, wie in anderen Bundesländern üblich, eingeführt wird.
Das Volksbegehren war bei der Sammlung der Unterschriften erfolgreich und so wird es am 26.04.09 zu einem Volksentscheid in Berlin kommen.
Der Volksentscheid am 26.04.2009 ist klar gescheitert. Aktuelle Informationen unter www.rbb-online.de
Lesen Sie auch den Blog unserer
Sonderkorrespondentin Meike Scholl bei Publik Forum.
"Berlin
war so frei. - Initiative Pro Reli ist gescheitert"
Weitere aktuelle Informationen und Presseberichte finden Sie auch auf der Website von Christen Pro Ethik und gemeinsam ist besser.
26.01.2009 Presseerklärung der
Initiative "Christen pro Ethik"
Berlin braucht den gemeinsamen Ethikunterricht - Kirchen sollten Image nicht
weiter beschädigen
http://www.christen-pro-ethik.de
15.01.2009 Gastbeitrag von
Bernhard Schlink in der FAZ online "Die Kirchen haben schon
verloren"
http://www.faz.net
23.12.2008 Interview ND mit Bernd
Hans Göhrig
http://www.neues-deutschland.de/artikel/141120.gemeinsam.html
14.12.2008 IKvu: Bischof Huber
dreht an der Eskalationsschraube: Seine Loyalitätsforderung missachtet das
demokratische Verfahren und diskreditiert "Pro Reli"
Das
Berliner Volksbegehren "Pro Reli" zur Einführung eines
konfessionellen Wahlpflichtfaches Religion an Berliner Schulen läuft
offenbar längst nicht so erfolgreich, wie von den beiden großen Kirchen,
die das Volksbegehren massiv unterstützen, erwartet. ...weiter
Die Initiative "Pro Reli" bekommt von beiden Kirchen große Unterstützung, wie die folgenden Links bestätigen.
Auf der Herbstvollversammlung der
Deutschen Bischofskonferenz in Fulda im September 2008 wurde die
Unterstützung des Volksbegehrens nachdrücklich betont.
http://www.dbk.de/aktuell/meldungen/01758/index.html#V-1
Das Zentralkomitee der Deutschen
Katholiken macht sich ebenfalls stark für die Initiative, dies wurde auf
der letzten Vollversammlung im November 2008 beschlossen.
http://www.zdk.de/pressemeldungen/meldung.php?id=499
Und auch der Rat der Evangelischen
Kirche in Deutschland unterstützt das Vorhaben auf ähnlich starke Weise.
Verabschiedet wurde die Erklärung im November 2008.
http://www.ekd.de/presse/pm306_2008_religionsunterricht.html
Beide Kirchen veranstalteten in Zusammenarbeit mit der evangelischen Akademie in Berlin dazu ein bundesweites Forum am 4. Dezember 2008 in Berlin. Dazu die folgenden Statements.
Statement von Erzbischof Zollitsch (als PDF-Dokument)
Statement von Bischof Huber
Argumente für den Religionsunterricht an öffentlichen Schulen (hrsg. von der DBK) als PDF-Dokument
Initiative "Christen pro Ethik", zu deren Erstunterzeichner auch die IKvu gehört.
Die Beweggründe und der Aufruf.
Die Erklärung zum Aufruf
Weitere Hintergrundinformationen
Weitere Informationen auch unter www.christen-pro-ethik.de
