zuletzt aktualisiert: 06.04.2007
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PRESSEMITTEILUNG 02 vom 21.02.2006


Jubiläumskongress des Ökumenischen Netzwerks "Initiative kirche von unten" (IKvu)

Oscar-Romero-Haus/Bonn, den 21.02.06.

Zum Abschluss des 25. Jubiläumsjahres veranstaltet die IKvu gemeinsam mit der Evangelischen StudentInnengemeinde in der Bundesrepublik Deutschland (ESG) und der Leserinitiative Publik e.V. den Kongress:

"... dass Gerechtigkeit und Frieden sich küssen!" (psalm 85) 
Perspektiven christlichen Engagements aus politischer Verantwortung

Zeit: 31. März - 2. April 06
Ort: Evangelische Heilig-Kreuz-Kirche
Zossener Straße 65, Berlin (Kreuzberg)

Mit ReferentInnen aus Politik, Kirchen und gesellschaftlichen Gruppen werden die Chancen und Risiken der IKvu-Arbeit unter den aktuellen gesellschaftspolitischen Rahmenbedingungen diskutiert.

Zu den ReferentInnen gehören u.a. Dr. Gesine Lötzsch (Die Linkspartei.PDS), Tobias Pflüger (Linksfraktion im Europaparlament) und Claudia Roth (Bündnis 90/Die Grünen) sowie Fanny Dethloff (Bundesvorstand "Asyl in der Kirche"), Dr. Elisabeth Raiser (Präsidium des Evangelischen Kirchentages) und Padre Gerardo Pöter OP aus El Salvador und viele andere.

Programm und Hintergrundtexte sind unter www.ikvu.de zu finden.

Die Gründung der IKvu 1980 war eine direkte Reaktion auf die restriktive Kirchenpolitik von Papst Johannes Paul II. Insbesondere der Einsatz für die Freiheit der theologischen Wissenschaft, für freie Meinungsäußerung und gegen Zensur, für die Gleichberechtigung von Frauen und die Anerkennung von Schwulen und Lesben in der Kirche waren immer wieder Thema.
Auf den "Katholikentagen von unten" fanden offiziell unerwünschte Personen wie Hans Küng, Eugen Drewermann und Johann-Baptist Metz und die Partei DIE GRÜNEN ein Forum. Durch ihre wechselseitigen Einladungen zum Abendmahl setzt die IKvu seit 1999 eine alte Forderung der ökumenischen Bewegung in die Praxis um. Die Gottesdienste mit gegenseitiger Gastfreundschaft bei Abendmahl und Eucharistie fanden beim Ökumenischen Kirchentag 2003 in der Gethsemane-Kirche in Berlin große Beachtung.

Aus der katholischen Bewegung der 80er Jahre wurde inzwischen ein Ökumenisches Netzwerk mit wichtigen protestantischen Mitgliedsgruppen wie dem Dietrich-Bonhoeffer-Verein (dbv) und der Evangelischen StudentInnengemeinde (ESG). 
Der Kongress ist daher eine Kooperation der Evangelischen StudentInnengemeinde in der Bundesrepublik Deutschland (ESG), der Leserinitiative Publik e.V. und der IKvu.

Bernd Hans Göhrig
Bundesgeschäftsführer

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Initiative Kirche von unten (IKvu) ist ein ökumenisches Netzwerk von 37 Basisgemeinden, kirchen- und gesellschaftskritischen Gruppen in der Tradition des politischen Linkskatholizismus und -protestantismus und der Befreiungstheologie.

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Kontakt:

Bernd Hans Göhrig, Bundesgeschäftsführer
Tel: 0179 524 40 75

Verena Mosen (CfS),
IKvu - Sprecherin
Tel: 0170 73 26 06 8

Dr. Uwe-Karsten Plisch (ESG),
IKvu - Sprecher
Tel: 030 44 67 38 11

email: presse@ikvu.de
http://www.ikvu.de

Initiative Kirche von unten (IKvu)
Oscar-Romero-Haus, Heerstraße 205, 53111 Bonn