IKvu München unterstützt Priesterinnen


IKvu-Regionalgruppe München, c/o Bernd Michl, Mail: b.michl@link-m.de

Die Weihe römisch-katholischer Frauen zu Priesterinnen verbreitet in der römisch-katholischen Kirche große Aufregung. Kirchenamtliche Kreise versuchen die Priesterinnen als "Sektiererinnen" abzutun. Teile der kirchenkritischen Basis distanzieren sich aus vordergründigen Motiven angeblich fehlender Information. Gemeinsam ist den Kritikern die Angst, das Wohlgefallen der große Institution katholische Kirche zu verlieren, das zumindest die kirchenkritische Basis ohnehin nur begrenzt besitzt. Beide können oder wollen nicht wahrhaben, dass der theologisch wohl überlegte und begründbare und kirchengeschichtlich höchst notwendige Schritt der Frauen ein historischen Signal setzt: Die reine Männerherrschaft muss auch in der römisch-katholischen Kirche an ein Ende kommen.

Die Drohung mit Ausgrenzung, Exkommunikation, beruflichen und persönlichen Konsequenzen, geschweige denn ein von Rom verordnetes Diskussionsverbot können den gebotenen Aufbruch aus den Männerstrukturen nicht verhindern. Wenn es den kircheamtlichen und den kirchenkritischen Kräften ernst ist mit der biblisch begründeten Überzeugung, dass Kirche für die Menschen da zu sein hat, dann sollten sie auch die Frauen nach Kräften unterstützen. Es gibt in der römisch-katholischen Kirche genügend Gemeinden und Gruppen, denen der seelsorgerische Dienst der Frauen sehr willkommen wäre.


Beschluss des Koordinierungskreises der
Initiative Kirche von unten (IKvu) vom 21.9.2002:

In der obigen Erklärung wird unterstellt, die tatsächlichen Motive für die IKvu-Erklärung vom 8.6.2002 seien andere, als sich aus dem Text selbst ergeben. Es wird den in der IKvu Verantwortlichen nachgesagt, ihnen gehe es um das Wohlgefallen der kirchlichen Institutionen. Beides weist der Koordinierungskreis als unzutreffend und ehrenrührig zurück.


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