"dass alle Eins seien ..."

Ökumenische Mahlfeier am 2. Juni 2000
in der Evangelischen Gnadenkirche in Hamburg

veranstaltet von der Initiative Kirche von unten (IKvu)
anlässlich des Katholikentags in Hamburg 2000


Vorbereitung: Bernd Göhrig, Flois Knolle-Hicks, Eric Leis, Dorothea Nassabi, Frank Wieland; in Absprache mit den Zelebrierenden

Musikalische Leitung: Flois Knolle-Hicks

Abkürzungen:


Begrüßung

Vorspiel: Improvisation zur Melodie des Liedes:
"In Christus gilt nicht Ost noch West", Lied Nr. 1, 1. bis 3. Strophe

Vorstellung der Zelebrierenden:

Ökumenische Mahlfeier der IKvu beim Katholikentag 2000

Lied Nr. 1, 4. Strophe


Sündenbekenntnis:

L: Wir wenden uns im Gebet an den, in dessen Namen wir hier zusammengekommen sind:

Z1: Gott des Lebens, "am Abend vor seinem Leiden hat dein Sohn darum gebetet, dass die Gläubigen in ihm eins seien. Doch sie haben seinem Willen nicht entsprochen. Gegensätze und Spaltungen haben sie geschaffen. Sie haben einander verurteilt und bekämpft." (Mea culpa von Johannes Paul II.)

Z2: Wir bekennen, dass wir dein Gebot millionenfach verletzt haben und immer noch verletzen: Wir bekennen dir unsere Angst, Besitzstände und Liebgewonnenes nicht bewahren zu können.

Kyrie-Ruf: Lied Nr. 2

Z3: Wir bekennen dir unsere Angst, Macht und Einfluss zu verlieren.

Kyrie-Ruf: s.o.

Z4: Wir bekennen dir unsere Angst, die aufbrechende Fülle des Lebens nicht mehr kontrollieren zu können.

Kyrie-Ruf: s.o.

Z1: Wir bekennen dir unsere Angst vor den Folgen, wenn wir das Wehen deines Geistes zulassen.

Kyrie-Ruf: s.o.

Z2: Barmherziger Vater vergib uns, dass wir dem Wunsch deines Sohnes, eins zu sein, mit so wenig Leidenschaft folgen. Hilf uns, unsere Ängste zu überwinden. "Wir rufen inständig um dein Erbarmen und bitten dich um ein reumütiges Herz, damit alle Christen sich untereinander aussöhnen. In einem Leib und einem Geist vereint sollen sie die Freude über die volle Gemeinschaft wiedererleben dürfen. Darum bitten wir durch Christus unseren Herrn." (Mea culpa von Johannes Paul II.)

Absolution:

Z3: Der Gott der Liebe wendet sich uns zu. Er vergibt uns unser Versagen und führt uns zur Fülle des Lebens.
G: Amen.


Symbolischer Akt: Mauern einreißen

Lied Nr. 3 "Mauern, die trennen, tragen wir ab..."

Lied Nr. 4 "Wo Blumen den Asphalt aufbrechen"

Lied Nr. 5 "Gloria a Dios! Ehre sei Gott in der Höhe!"


Kollektengebet:

V1: Lasst uns beten: Liebender Gott, du hast uns in Jesus von Nazaret einen Menschen gegeben, den wir zu Recht deinen Sohn nennen. Er zeigt uns, was es heißt, Mensch zu sein. Er ist neue Wege gegangen und hat uns eingeladen, ihm zu folgen, damit wir den Weg zu dir finden. Wir glauben, dass du mit uns bist, ganz besonders dann wenn wir trennende Grenzen überwinden und Wege zueinander finden. Guter Gott, begleite uns, wenn wir uns auf den Weg machen, Jesus, unserem Bruder nachzufolgen. Darum bitten wir durch Ihn, der mit dir lebt in der Einheit der Heiligen Ruach.
G: Amen.

Lied Nr. 6 "Komm Geist des Lebens..."


Lesung: Gal. 5, 1-10 und 13-14 (Einheitsübersetzung)

V2:

"Zur Freiheit hat uns Christus befreit. Bleibt daher fest und lasst euch nicht von neuem das Joch der Knechtschaft auflegen!

Hört, was ich Paulus euch sage: Wenn ihr euch beschneiden lasst, wird Christus euch nichts nützen. Ich versichere noch einmal jedem, der sich beschneiden lässt: Er ist verpflichtet, das ganze Gesetz zu halten. Wenn ihr also durch das Gesetz gerecht werden wollt, dann habt ihr mit Christus nichts mehr zu tun; ihr seid aus der Gnade heraus gefallen. Wir aber erwarten die erhoffte Gerechtigkeit kraft des Geistes und aufgrund des Glaubens.

Denn in Christus Jesus kommt es nicht darauf an, beschnitten oder unbeschnitten zu sein, sondern den Glauben zu haben, der in der Liebe wirksam ist. Ihr wart auf dem richtigen Weg. Wer hat euch gehindert, weiter der Wahrheit zu folgen? Was man auch gesagt hat, um euch zu überreden: es kommt nicht von dem, der euch berufen hat. Ein wenig Sauerteig durchsäuert den ganzen Teig.

Doch im Glauben an den Herrn bin ich fest davon überzeugt, dass ihr keine andere Lehre annehmen werdet. Wer euch verwirrt, der wird das Urteil Gottes zu tragen haben, wer es auch sei. (...) Ihr seid zur Freiheit berufen, Schwestern und Brüder. Nur nehmt die Freiheit nicht zum Vorwand für das Fleisch, sondern dient einander in Liebe. Denn das ganze Gesetz ist in dem einen zusammengefasst: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst."

Lied Nr. 7 "Liebe ist nicht nur ein Wort..."


Evangelium: Joh. 17, 6-8 und 20-26

V3:

Dies sagte Jesus: "Ich habe deinen Namen den Menschen offenbart, die du mir aus der Welt gegeben hast. Sie gehörten dir, und du hast sie mir gegeben, und sie haben an deinem Wort festgehalten. Sie haben jetzt erkannt, dass alles, was du mir gegeben hast, von dir ist. Denn die Worte, die du mir gegeben hast, gab ich ihnen, und sie haben sie angenommen. Sie haben wirklich erkannt, dass ich von dir ausgegangen bin, und sie sind zu dem Glauben gekommen, dass du mich gesandt hast. (...)

Aber ich bitte nicht nur für diese hier, sondern auch für alle, die durch ihr Wort an mich glauben. Alle sollen eins sein: Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir bin, sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaubt, dass du mich gesandt hast. Und ich habe ihnen die Herrlichkeit gegeben, die du mir gegeben hast; denn sie sollen eins sein, wie wir eins sind, ich in ihnen und du in mir. So sollen sie vollendet sein in der Einheit, damit die Welt erkennt, dass du mich gesandt hast und die Menschen ebenso geliebt hast wie mich.

Vater ich will, dass alle, die du mir gegeben hast, dort bei mir sind, wo ich bin. Sie sollen meine Herrlichkeit sehen, die du mir gegeben hast, weil du mich schon geliebt hast vor der Erschaffung der Welt. Gerechter Vater, die Welt hat dich nicht erkannt, ich aber habe dich erkannt, und sie haben erkannt, dass du mich gesandt hast. Ich habe ihnen deinen Namen bekannt gemacht und werde ihn bekannt machen, damit die Liebe, mit der du mich geliebt hast, in ihnen ist und damit ich in ihnen bin.


==> Predigt: Dorothee Sölle


Credo (nach dem Bekenntnis der Weltversammlung der Christen in Seoul 1990):

G:

Ich glaube an Gott, der die Liebe ist,
und der die Erde allen Menschen anvertraut hat.
Ich glaube nicht an das Recht des Stärkeren,
an die Stärke der Waffen, an die Macht der Unterdrückung.

Ich glaube an Jesus Christus, der gekommen ist,
uns zu heilen, und der uns aus allen tödlichen Abhängigkeiten befreit.
Ich glaube nicht, dass Kriege unvermeidlich sind,
dass Friede unerreichbar ist.

Ich glaube an den Heiligen Geist, der in und durch alle wirkt,
die sich der Wahrheit zuwenden, und möglich macht, was uns unmöglich scheint.
Ich glaube an die Gemeinschaft der Glaubenden,
die berufen ist, im Dienst aller Menschen zu stehen.

Ich glaube nicht, dass das Leiden umsonst ist,
dass der Tod das Ende sein wird,
dass Gott die Zerstörung der Erde gewollt hat.

Ich glaube, dass Gott für die Welt eine Ordnung will,
die auf Gerechtigkeit und Liebe gründet,
und dass alle Frauen und Männer gleichberechtigte Menschen sind.

Ich glaube an Gottes Verheißung,
Gerechtigkeit und Frieden für die ganze Menschheit zu errichten.
Ich glaube an Gottes Verheißung eines neuen Himmels und einer neuen Erde,
wo Gerechtigkeit und Frieden sich küssen. 
Ich glaube an die Schönheit des Einfachen, an den Frieden auf Erden.

Amen.


Fürbitten:

Z4: Du bist der Gott der Hoffnung, weil du dich in Jesus von Nazaret als Freund der Menschen offenbart hast. Darum bringen wir voll Vertrauen unsere Visionen als Bitten vor dich:

V4: Wir träumen den Traum von einer herrschaftsfreien Kirche im Geiste Jesu, in der Gott allein "Vater" genannt wird, in der wir einander dienen nach Gottes Willen.

Zwischenruf: Wir haben einen Traum, der macht nicht blind wir sehen. Befrei' uns, Gott befreie uns!

V5: Wir träumen den Traum von einer geschwisterlichen Kirche im Geiste Jesu, in der Frauen und Männer gleiche Würde und gleiche Rechte haben und jede und jeder sich nach seinen Gaben entfalten kann, in der die Stimmen der Einzelnen gehört werden.

Zwischenruf: Wir haben einen Traum, der macht nicht taub, wir hören. Befrei' uns Gott, befreie uns!

V6: Wir träumen den Traum von einer menschlichen Kirche im Geiste Jesu, in der die Schwachen gestützt werden, in der der geknickte Halm aufgerichtet wird, in der alle angenommen sind in ihrer gottgegebenen Verschiedenheit.

Zwischenruf: Wir haben einen Traum, der macht nicht stumm, wir rufen. Befrei' uns Gott, befreie uns!

V7: Wir träumen den Traum, von der Einheit der Kirche im Geiste Jesu, in der die unterschiedlichen Traditionen als bereichernd anerkannt werden, in der die unausschöpfliche Fülle seiner Botschaft als bereichernd erfahren wird.

Zwischenruf: Wir haben einen Traum, der lähmt uns nicht, wir handeln. Befrei' uns, Gott, befreie uns!

V8: Wir träumen den Traum von einer angstfreien Kirche im Geiste Jesu, in der wir Luft zum Atmen haben durch den Geist der Freiheit, in der die Freude über die Fülle des Lebens herrscht, in der ein Aufbruch zu neuen Ufern möglich wird.

Zwischenruf: Wir haben einen Traum, der macht nicht Angst, wir glauben. Befrei' uns, Gott, befreie uns!

Z4: Unser Gott, stärke in uns die Tugenden des Mutes, der Hoffnung und des Vertrauens, damit wir den Eispanzer aus Kleinmut und Ängstlichkeit durchbrechen und neue Schritte zu dir und aufeinander zu wagen.
G: Amen


Gabenbereitung.

Lied Nr. 8 "Kommt mit Gaben und Lobgesang"


Präfation (nach dem Text des ökumenischen Rates der Kirchen, Vancouver 1983):

Z1,2,3,4: Gott sei mit euch!
G: Und auch mit euch!

Z1,2,3,4: Erhebt eure Herzen!
G: Wir erheben sie zu unserem Gott!

Z1,2,3,4: So lasst uns unserem Gott danken!
G: Das ist würdig und recht.

Z1: Gott, wir danken Dir für die ganze menschliche Familie: Für Menschen anderen und keines Glaubens, besonders für unsere Freundinnen und Freunde, Nachbarinnen und Nachbarn; für die reiche Vielfalt menschlicher Erfahrungen und Gaben, dir wir einander entgegenbringen, wenn wir zusammenkommen im Geist des einander Annehmens und der Liebe; für den Dialog in Gemeinschaft; für gegenseitige Bereicherung und wachsendes Verständnis; für Bewegungen, die sich für die legitimen Rechte von Menschen jeder religiösen Überzeugung einsetzen und sie stärken.

Z2: Wir bitten dich, dass Menschen jeden Glaubens die Freiheit gewinnen, ihre Überzeugung ungehindert zum Ausdruck zu bringen und in Demut aufeinander zu hören; dass die Kirche ein versöhnendes Amt ausübt in einer Welt, die durch Misstrauen und Missverständnis getrennt ist, und heilende Kraft dorthin bringt, wo religiöse Unduldsamkeit menschliche Gemeinschaft zerstört; dass die Kirche ein wahres und liebevolles Zeugnis ablegt für den Einen, den sie ihren Gott nennt, und zu dessen Lob wir singen:

Lied Nr. 9 "Du bist heilig Gott..."


Hochgebet:

Z3: Ja, du bist heilig Gott, denn du bist unzerstörbar das Leben in seiner Fülle und Güte. Wir nähern uns dir und reissen die angebotene Freiheit an uns.

Z4: Sende herab auf unsere Eucharistie den lebensspendenden Geist, der durch Mose und die Prophetinnen und Propheten gesprochen hat, der Maria mit Gnade überschattete, der auf Jesus am Jordan herabkam und auf die Gemeinde am Pfingsttag.

Z1: Lass das Ausgießen dieses feurigen Geistes unser Mahl der Danksagung verwandeln, dass dieses Brot und dieser Saft der Reben für uns zum Leib und Blut Christi werden.

Z2: Lass diesen Schöpfergeist die Worte deines geliebten Sohnes erfüllen, der in der Nacht, in der er ausgeliefert wurde, Brot nahm, das Dankgebet sprach, es den Frauen und Männern reichte und sagte:
G: "Nehmt und esst alle davon. Dies ist mein Leib, für euch hingegeben. Tut dies zu meinem Gedächtnis!"

Z3: Ebenso nahm er nach dem Mahl den Becher, sprach das Dankgebet, reichte ihn den Seinen und sagte:
G: Nehmt und trinkt alle daraus. Dieser Becher ist der neue Bund in meinem Blut, das für euch und für viele vergossen ist zur Vergebung der Sünden. Tut dies, sooft ihr trinkt, zu meinem Gedächtnis!

Z4: Groß ist das Geheimnis des Glaubens:
G: Deinen Tod, O Herr, verkünden wir und deine Auferstehung preisen wir, bis du kommst in Herrlichkeit.


Gedenkbitten:

Z1: Darum, du fremder und naher Gott, feiern wir in diesen Zeichen deine lebensspendende Gegenwart. In Jesus hast du selbst die zerstörerische Kraft der Ängste und des Tötens erfahren und ausgehalten, ausgeliefert den Menschen, doch gehalten in deiner Treue. Diese Liebe hat den Tod besiegt. Wir danken dir, - auch wenn es uns oft schwer fällt - dass du uns berufen hast, dich zu hören und deine Liebe zur Freiheit unseres Lebens in seiner Vielfalt werden zu lassen, zur befreienden Kraft in unserer Welt. Mit der ganzen Kirche beten wir zu dir, Gott des Lebens:

Z2: Nimm dich deines Volkes an und vollende seine Freiheit in der Liebe. Es ist das sichtbare Zeichen deines Reiches, das überall dort ist, wo vorbehaltlose Solidarität stärker ist als die Verführungen der Macht und der Angst. Du vergisst die Menschen nicht, die dieses Zeichen in der Kirche nicht erkennen können, weil sie ihnen zum Ort der Unfreiheit und Unwahrheit geworden ist. Du bleibst ihr Leben, auch wenn sie deinen Namen nicht mehr anzurufen vermögen.

Z3: Deinem Erbarmen empfehlen wir deine Kirche, die erlöst ist durch Jesu Liebe. Offenbare ihre Einheit, wache du über ihren Glauben und erhalte sie im Frieden. Erbarme dich über dein ganzes heiliges Volk, und über die, die du bestellt hast, ihm zu dienen. Gedenke unserer Schwestern und Brüder, die gestorben sind. Erinnere dich ihrer und aller, die du geschaffen hast und die der Tod auslöschte. Dein Geist sei ihnen Atem eines neuen Lebens, vereint mit dir, dass sie dich jetzt in ewiger Freude schauen können. Du bist ihnen nie mehr fremd.

Z4: Wir preisen dich, Gott in unserer Mitte, Gott nicht nach Menschenmaß. Du hast uns berufen, in Jesus Christus deinem unergründlichen Namen zu vertrauen. Durch Jesus Christus und mit ihm und in ihm gebührt dir, Gott, liebende Mutter, gütiger Vater, in der Einheit des Heiligen Geistes aller Ruhm und alle Ehre jetzt und in Ewigkeit.
G: Amen.

L: Geeint durch die eine Taufe, in demselben heiligen Geist und in demselben einen Leib Christi, beten wir als Söhne und Töchter zu unserem mütterlich und väterlich liebenden Gott:

Lied Nr. 10 "Vater unser ..."

Friedensgruß:

Z1: Am Ostertag trat Jesus in die Mitte seiner Freundinnen und Freunde und sagte: Frieden hinterlasse ich euch. Deshalb bitten wir: Jesus Christus, du Ursprung unseres gemeinsamen Glaubens, schau nicht auf unser Versagen sondern auf den Glauben deiner Kirche und schenke ihr nach deinem Willen Einheit und Frieden. Der Friede Gottes sei allezeit mit uns. Geben wir einander ein Zeichen des Friedens und der Versöhnung.

Lied Nr. 11: "Schalom chaverim..." und Improvisation


Ökumenische Mahlfeier der IKvu beim Katholikentag 2000

Brechen des Brotes; Austeilen von Wein und Traubensaft.

Z2: Das Brot, das wir brechen, ist Teilhabe am Leib Christi; der Becher des Segens, aus dem wir trinken, ist Teilhabe am Blut Christi.

L: Zum Empfang des Mahles nehmt bitte Platz! Ich bitte die Helferinnen und Helfer, das Brot, den weißen Wein und den roten Traubensaft zu holen und auszuteilen. Reicht die Gaben in den Reihen weiter, bis sie verzehrt sind!

Lied Nr 12 "Let us break bread together..." und Improvisation


Besinnung und Dank:

V4:

 "Dass alle eins seien" (von Pierre Griolet):

"Unmöglich" hieß es gestern.
"Schwierig" heißt es heute.
"Gelungen" wird es morgen heißen.

V5: Wir bitten dich, guter Gott, lass uns inmitten der Schwierigkeiten des Heute, welches über das "Unmöglich" des Gestern gesiegt hat, die Kraft und die Hoffnung, die Wahrhaftigkeit und die Liebe finden, mit denen wir das Morgen bauen können. Gib, dass wir in der Gewissheit des Morgen leben. Diese Gewissheit hat einen Namen: Jesus Christus, dein Sohn, der allen alles ist und von dem wir Zeugnis geben, um der ganzen Welt den Ruhm des Vaters, das Leben des Sohnes und die Gemeinschaft des Geistes dankend zu verkünden.

Schluss-Segen:

Z3: An diesem Tag, der geheiligt ist durch unsere ökumenische Mahlfeier, durch die wir bei Jesus zu Gast sind, an diesem Tag und immerdar segne uns der gütige Gott. Er führe uns von der Finsternis der Trennung zum Licht der Einheit.

Z4: In Jesus Christus haben wir Anteil am ewigen Leben. Durch ihn zeigst du uns, Gott, den Weg zu dir. Jesus Christus hat uns durch seine Liebe zur wahrhaftig österlichen Freude geführt. Er geleite uns weiterhin alle Tage des Lebens bis zur niemals endenden Osterfreude.
G: Amen.

Z1,2,3,4: Das gewähre uns der dreieinige Gott, Gott, uns Vater und Mutter, der Sohn und der Heilige Geist.
G: Amen.

Lied Nr. 13 "Wir sehen schon die neue Stadt..."

Lied zum Auszug: "Masithi Amen"


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