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Initiative Kirche von unten
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Eintritt
frei! Plädoyer für das ökumenische Abendmahl
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Zur Frage des gemeinsamen Abendmahls findet am Donnerstag, 29. Mai 2003 auf der Bühne der Ökumenischen Kirchentagsbuchhandlung, Halle 11 des Messegeländes ein Podiumsgespräch zwischen dem evangelischen Studentenpfarrer Johannes Rehm und dem römisch-katholischen Priester und Herausgeber der kirchenkritischen Zeitung "imprimatur" Hermann Münzel statt.
Auf dem Ökumenischen Kirchentag 2003 und auch in jeder Gemeinde ist das gemeinsame Abendmahl das ökumenische Zentralproblem. In seiner 14. Enzyklika "Ecclesia de Eucharistia" (Die Kirche lebt von der Eucharistie) verurteilt Johannes Paul II. gemeinsame Abendmahlfeiern mit anderen Christen, wie sie am Rande des Ökumenischen Kirchentages in Berlin geplant sind. Der Papst fordert "Gehorsam" und erinnert die Katholiken an das Verbot der Teilnahme an einem evangelischen Abendmahl.
Zum Buch: Freier Eintritt zum Abendmahl für alle Christen – so lautet das Plädoyer dieses Buches. Hans Küng und Johannes Rehm stellen auf dem Hintergrund der zunehmend überwundenen Lehrunterschiede den aktuellen Stand der ökumenischen Diskussion dar. Sie umreißen die Perspektiven der Einheit der Christen, einer Mahl- und Kirchengemeinschaft und machen praktische Vorschläge zu ihrer Verwirklichung. Das Plädoyer für ökumenische Mahlgemeinschaft schließt mit einem Aufruf von evangelischen und katholischen Theologinnen und Theologen sowie anderen in der Ökumene engagierten Christen.
Johannes Rehm, geb. 1957, Dr. Dr. habil., ist evangelischer Studentenpfarrer an der Universität Bamberg und lehrt praktische Theologie an der Universität Erlangen-Nürnberg. Er studierte als erster Lutheraner an der Päpstlichen Universität Anselmianum in Rom und promovierte bei Hans Küng und Jürgen Moltmann über den ökumenischen Abendmahlsdialog.
Hermann Münzel ist seit über 40 Jahren katholischer Priester und Herausgeber der kirchenkritischen Zeitung "imprimatur". Als er in einem ökumenischen Gottesdienst der Initiative Kirche von unten (IKvu) am Rande des Katholikentages 2000 in Hamburg gemeinsam mit einer evangelischen Superintendentin, einem alt-katholischen Pfarrer und einer Bischöfin der tschechisch-hussitischen Kirche Eucharistie feierte, suspendierte ihn der Trierer Bischof Spital wegen „Interzelebration“ (verboten im Kanon 908 des Kirchenrechts). Nach Münzels Zusicherung, dies in Zukunft nicht mehr zu wiederholen, nahm der Bischof seine Strafe im Herbst 2000 wieder zurück (==> weitere Infos)
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