| Initiative
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+++ pressemitteilung +++
Zum Streit um die kirchliche Schwangerschaftskonfliktberatung erklärt die Initiative Kirche von unten (IKvu):
1. Die
Herbst-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz
hat die Schein-Debatte um die kirchliche
Schwangerschaftskonfliktberatung weiter verlängert.
Die Mehrheit der deutschen Bischöfe ist offenbar nicht
mehr bereit, den Verbleib der katholischen Kirche im
staatlich anerkannten System zu gewährleisten. Mit dem
bevorstehenden Ausstieg aus der Konfliktberatung wird
jedoch keine Abtreibung verhindert.
2. Die Debatte um die Beratungsbescheinigung ist der Kirche von einer fundamentalistischen Minderheit in Deutschland aufgezwungen. Die immer wieder neuen Anweisungen aus Rom stellen eine Bankrott-Erklärung einer autoritären Kirchenleitung dar, die Streitfragen nur noch auf der Ebene von Gehorsamsforderungen statt Argumentation und Dialog lösen will.
3. Die Verunsicherung der betroffenen Frauen und der Beraterinnen in katholischen Einrichtungen wird durch das Herumlavieren der Deutschen Bischofskonferenz in unverantwortlicher Weise fortgesetzt. Diejenigen deutschen Bischöfe, die sich bisher für eine Fortsetzung der Schwangerschaftskonfliktberatung ausgesprochen haben, sind nun aufgefordert, endlich Farbe zu bekennen!
IKvu-Pressesprecher: Thomas Wystrach, Mobil-Tel.: 0174 / 5146358