Initiative Kirche von unten (IKvu)
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Kirche lebt von unten

+++ pressemitteilung +++

"Global-fatal": Widerstand gegen neoliberale Globalisierung
Eröffnungsveranstaltung der Initiative Kirche von unten beim Katholikentag

HAMBURG, 31.5.2000. Mit einem Aufruf zum Widerstand gegen die neoliberale Globalisierung eröffnet die Initiative Kirche von unten (IKvu) ihr Programm beim Katholikentag 2000 in Hamburg. Am Donnerstag, 1. Juni 2000, 14 Uhr, lädt die IKvu gemeinsam mit den "Europäischen Märschen für ein soziales Europa", der Initiative "Ordensleute für den Frieden" und dem "Netzwerk gegen Konzernherrschaft und Liberalismus" in die Gnadenkirche in Hamburg ein. Zum Thema "Global-fatal: Wer denkt, wer lenkt die Welt im Dritten Jahrtausend?" diskutieren die Soziologinnen Prof. Dr. Maria Mies (Köln), Prof. Dr. Claudia von Werlhof (Innsbruck) und Barbara Schulz (Euromarsch-Komitee Hamburg).

"Die neoliberalen Versprechungen von den Segnungen von Globalisierung und Privatisierung erweisen sich für immer mehr Menschen als hohl", so IKvu-Sprecher Thomas Wystrach: "Weltweit wird die Kluft zwischen Reichen und Armen größer". In der Veranstaltung werden die Folgen dieser Politik auf globaler, aber vor allem auch europäischer und lokaler Ebene analysiert, Akteure und Institutionen benannt, die hinter den neoliberalen "Reformen" stehen und die Rolle der nationalen Regierungen beleuchtet.

Thomas Wystrach: "Gegen die undemokratische und menschenverachtende 'Globalisierung von oben', die im Interesse der Profitmaximierung transnationaler Konzerne steht, unterstützt die IKvu eine 'Globalisierung von unten', die mit den weltweiten Protesten gegen die Welthandelsorganisation WTO in Seattle im Winter 1999 einen beeindruckenden Auftakt gesetzt hat".

IKvu-Pressesprecher: Thomas Wystrach, Mobil-Tel.: 0174 / 5146358



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