Initiative Kirche von unten (IKvu)
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Kirche lebt von unten

+++ pressemitteilung +++

Für eine gerechte Kirche und eine gerechte Welt
Initiative Kirche von unten erneuert Struktur und Selbstverständnis

BONN, 18. Oktober 1999. Die Initiative Kirche von unten (IKvu), ein Netzwerk von 40 Basisgemeinden, kirchen- und gesellschaftskritischen Gruppen in Deutschland, will sich im zwanzigsten Jahr ihres Bestehens verstärkt "für eine gerechte Kirche und eine gerechte Welt" einsetzen.

Auf der IKvu-Herbstversammlung in Mainz vom 15.-17. Oktober 1999 beschlossen die Delegierten neben Veränderungen in der Organisationsstruktur des Netzwerks eine neue Selbstverständnis-Erklärung. Darin bekennt sich die IKvu zum "Konziliaren Prozeß für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung" und kritisiert die "zunehmende Ökonomisierung aller Lebensbereiche, die dem Evangelium Jesu zuwiderläuft und dem Glauben den Boden zu entziehen droht".

Als Initiative für die Reform der Kirche setzt die IKvu auf eine "Erneuerung von unten": Eine erneuerte Kirche werde die Vielfalt der Traditionen und konfessionellen Ausprägungen als Bereicherung erfahren, statt ängstlich überlebte Strukturen zu konservieren. Die IKvu wird sich im nächsten Jahr vor allem bei der Europäischen Konferenz "Kirche im Aufbruch" in Schmiedeberg (bei Dresden) sowie beim Katholikentag in Hamburg engagieren.

IKvu-Pressesprecher: Thomas Wystrach, Mobil-Tel.: 0174 / 5146358


"Für eine gerechte Kirche und eine gerechte Welt"
Selbstverständnis-Erklärung der Initiative Kirche von unten (IKvu)


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