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Initiative Kirche von unten (IKvu)

+++ pressemitteilung +++

"Es gibt keine Arbeit mehr"
Ökumenisches Netzwerk "Initiative Kirche von unten" (IKvu) zu den Krisen in großen Unternehmen

BONN, 14. Oktober 2004. Der massive Arbeitsplatzabbau in Deutschland bekommt mit den Krisen bei Karstadt und der heute bekannt gewordenen massiven Stellenstreichung bei Opel/General Motors immer größere Dimensionen. Die IKvu verurteilt die massive Misswirtschaft, die heute in vielem Unternehmen auf Kosten der Angestellten betrieben wird.

"Die einzigen, die von diesen Krisen profitieren, sind die Großaktionäre und die Manager in den Vorstandsetagen", sagte Hans Mestemacher als Sprecher des Ökumenischen Netzwerkes "Initiative Kirche von unten" (IKvu). "Wie sollen Arbeitslose Arbeit finden, wenn es immer weniger Arbeit gibt? Ihnen werden nur unzumutbare Härten durch die von Bundesregierung und Opposition beschlossenen Reformen auferlegt!" Auch der staatliche Eingriff in eine Konzernkrise sei eine Option, um den Verlust von Arbeitsplätzen zu verhindern.

"In Deutschland nimmt die soziale Schieflage immer mehr zu. Dies begünstigt unter anderem auch die Stärkung rechtsextremer Parteien, wie die Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg gezeigt haben. Dort haben sowohl die DVU und die NPD auch mit ihrem Auftreten gegen Hartz IV Wählerstimmen gewonnen", warnte Mestemacher.

Die IKvu fordert eine neue Gerechtigkeitsdebatte in Wirtschaft und Politik. Dazu gehört auch die Einführung der so genannten Tobin-Steuer auf Aktiengewinne und ein bedingungsloses und ausreichendes Grundeinkommen für jeden Bürger. Dafür kooperiert die IKvu mit attac und dem "Netzwerk Grundeinkommen".

Kontakt: Tim Schmidt, Pressesprecher
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