Initiative Kirche von unten (IKvu)
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Kirche lebt von unten

+++ pressemitteilung +++

IKvu zieht Resümee des Ökumenischen Kirchentages:
Ökumenische Fortschritte - Kooperation mit der ESG - Breite Themenpalette - Überfüllte Veranstaltungen

Oscar-Romero-Haus / Bonn, den 5.6.2003. Für die Initiative Kirche von unten (IKvu) ist der Ökumenische Kirchentag ein großer Erfolg: In zahlreichen Veranstaltungen und in drei eigenen Zentren konnte das ökumenische Netzwerkwerk eigene Akzente setzen. Nicht nur in den Messehallen, sondern vor allem im Osten und in der Mitte Berlins war die IKvu in evangelischen Gemeinden und in einer Schule zu finden:

Alle diese Veranstaltungen fanden in Kooperation mit anderen Basisinitiativen und natürlich mit den gastgebenden Gemeinden - siehe www.ikvu.de/oekt/ - statt. Besonders die Zusammenarbeit mit der Evangelischen StudentInnengemeinde in der Bundesrepublik Deutschland (ESG) als dem größten Kooperationspartner war besonders eng und sehr gut.

Anders als bei Katholikentagen waren zu diesem Ökumenischen Kirchentag alle Mitgliedsgruppen der IKvu zugelassen, wie dies bei Evangelischen Kirchentagen üblich ist. Ebenso gelangten bis auf wenige Ausnahmen fast alle Veranstaltungen - wenn auch nicht ganz ohne Schwierigkeiten - in das Programm. Diese Ausnahmen waren die ökumenischen Gottesdienste in Gethsemane sowie eine geplante kritische Veranstaltung zum Zwangsarbeitsdiskurs in der BRD.

Kritisch bewertet die IKvu die Tendenz der Kirchentagsbewegung weg von einer Basisbewegung und hin zu einer verstärkten Bürokratisierung und Orientierung an amtskirchlichen Instanzen. Trotzdem haben KirchentagsbesucherInnen und Gemeinden deutlich gemacht, dass sie die eigentlichen AkteurInnen des Kirchentages sind. Da auf diesen ökumenischen Kirchentag in Berlin nun wieder konfessionelle Kirchentage folgen werden, wird die IKvu in Ulm 2004 und Hannover 2005 den ökumenischen Diskurs weiter vorantreiben.

Bernd H. Göhrig,
IKvu-Bundesgeschäftsführer


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