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Initiative Kirche von unten (IKvu)

+++ pressemitteilung +++

"IKvu für schnellstmöglichen Beitritt der Türkei in die EU"
Ökumenisches Netzwerk Initiative Kirche von unten (IKvu) zum Beitritt der Türkei in die Europäischen Union

BONN, 15. Oktober 2004. Das Ökumenische Netzwerk "Initiative Kirche von unten" (IKvu) spricht sich nachdrücklich für den Beitritt der Türkei zur EU aus. Die menschenrechtliche Situation in der Türkei wird sich durch eine Aufnahme in die EU deutlich verbessern. Die Abschaffung der Todesstrafe und Fortschritte bei der Eindämmung von Folter lassen das Bemühen um Verbesserungen in menschenrechtlichen Fragen erkennen. Auch in der Kurdenpolitik ist mit Fortschritten zu rechnen. Ein Zeichen dafür ist die Freilassung der kurdischen Politikerin Leyla Zana, die gestern den Europäischen Menschenrechtspreis erhalten hatte.

Die IKvu widerspricht damit auch dem Präsidenten des Zentralkomitees der Deutschen Katholiken (ZdK), Prof. Hans-Joachim Meyer. Meyer forderte eine Verbesserung der Situation der Christen in der Türkei vor der Aufnahme von Beitrittsverhandlungen. "Daraus wird nur umgekehrt ein Schuh! Erst eine Integration in die multikulturelle Europäische Wertgemeinschaft stärkt die Rechte auch der christlichen Minderheiten!", sagte Bernd Hans Göhrig als Bundesgeschäftsführer der IKvu.

Erleichtert reagierte die IKvu auf die Absage zu einer Unterschriftenaktion der CDU gegen den Beitritt der EU. Allein die Idee einer solchen Aktion zeigt, dass die CDU immer dann auf Volkes Stimme setzt, wenn es darum geht, populistische Ressentiments und Fremdenfeindlichkeit zu bedienen.

Kontakt: Tim Schmidt, Pressesprecher
Tel: (030) 25 81 19 19
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