Initiative Kirche von unten (IKvu)
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Initiative Kirche von unten (IKvu)

+++ pressemitteilung +++

"IKvu-Delegiertenversammlung konzipiert die Zukunft der Kirche"
 Verena Mosen und Hans Mestemacher als IKvu-Sprecher bestätigt

BONN, den 11.04.2005. In einer Generaldebatte diskutierten die Delegierten der IKvu-Gruppen am Wochenende in Bonn die durch den Tod von Johannes Paul II. entstandene Situation in der römisch-katholischen Kirche. Dabei wurde der Hoffnung Ausdruck gegeben, dass nun endlich die Chance entstehen könnte, eine offene, ökumenisch orientierte Kirche entstehen zu lassen, die von der Basis her demokratisch aufgebaut ihre gesellschaftskritische Verantwortung konsequent ernst nehmen würde.

Die Gründung der IKvu war vor 25 Jahren eine direkte Reaktion auf die autoritäre Kirchenpolitik des Papstes. Im Laufe der Zeit setzte das Netzwerk immer wieder wichtige Gegenakzente. Besonders der Einsatz für Menschenrechte, für die Gleichberechtigung von Frauen und die Anerkennung von Schwulen und Lesben in der Kirche waren immer wieder Thema. Auf den so genannten "Katholikentagen von unten" fanden offiziell nicht erwünschte Personen und Gruppen wie Hans Küng, Eugen Drewermann, Johann-Baptist Metz und die Partei DIE GRÜNEN ein Forum. Durch ihre wechselseitigen Einladungen zum Abendmahl setzte die IKvu eine alte Forderung der ökumenischen Bewegung in die Praxis um. Seit dem Katholikentag in Mainz 1999 erhielt die IKvu dadurch große positive Resonanz; zuletzt anlässlich des Ökumenischen Kirchentages 2003 in der Gethsemane-Kirche zu Berlin.

Auf der Delegiertenversammlung wurde ein neues Leitungsteam der IKvu gewählt. Das Team besteht jetzt aus Hilgin Albrecht (Evangelische Studierendengemeinde in Deutschland - ESG), Marianne Arndt (Maria von Magdala - Initiative Gleichberechtigung für Frauen in der Kirche - MvM), Elisabeth Schreier (Netzwerk katholischer Lesben NkaL), Wiho Stöppelmann, (Basisgemeinde Bonn) und Thomas Wunsch (Ökumenische Arbeitsgruppe "Homosexuelle und Kirche"). Die Politologin und Theologin Verena Mosen (29) von der Gruppe "ChristInnen für den Sozialismus" und der Diplomsozialwirt Hans Mestemacher (65) von der "IKvu Bremen-Oldenburg-Ostfriesland" wurden in ihren Ämtern als Sprecherin und Sprecher des Netzwerks mit großer Mehrheit bestätigt.

Mit dem Dietrich-Bonhoeffer-Verein (dbv) -  Schwerpunkte der Arbeit sind zur Zeit die Militärseelsorge und eine neue Kirchensteuerregelung - begrüßt die IKvu ein neues Mitglied in ihrem Netzwerk. Das bedeutet eine weitere ökumenische Ausweitung nach dem Beitritt der Evangelischen Studentengemeinde in Deutschland vor zwei Jahren. In diesem Jahr feiert die IKvu ihr 25jähriges Jubiläum. Dabei stehen zwei Ereignisse im Mittelpunkt:

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