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+++ pressemitteilung +++

Reformgruppen und Kirchengemeinde begrüßen Theologen-Erklärung zur Abendmahlsgemeinschaft
Gemeinsame Erklärung zu den "Thesen zur eucharistischen Gastfreundschaft" der Ökumene-Institute

Bonn / Hannover / Berlin, 8. April 2003. Der gemeinsame Arbeitskreis Ökumene des ökumenischen Netzwerks "Initiative Kirche von unten" (IKvu) und der katholischen KirchenVolksBewegung "Wir sind Kirche" sowie die Evangelische Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord begrüßen es sehr, dass im Vorfeld des Ökumenischen Kirchentages jetzt auch drei renommierte Ökumene-Institute die Kirchen dazu auffordern, das von der Gemeindebasis lange geforderte ökumenische Abendmahl endlich in die Praxis umzusetzen. "Nicht die Zulassung getaufter Christen zum gemeinsamen Abendmahl, sondern deren Verweigerung ist begründungsbedürftig", heißt es in der ersten von sieben "Thesen zur eucharistischen Gastfreundschaft". Zwischen evangelischen und römisch-katholischen Christen bestehe Übereinstimmung in zentralen Glaubenswahrheiten. Ein gemeinsames Abendmahl finde zudem eine ausreichende theologische Basis in bereits seit Jahrzehnten vorliegenden Ergebnissen ökumenischer Dialogkommissionen.

Jetzt bestellen bei amazon.deTrotz der Vorbehalte der römisch-katholischen Kirche sehen die Ökumene-Institute keine theologischen Argumente für die Ablehnung eines gemeinsamen Abendmahl. Dazu verweisen die Autoren auf überaus zahlreiche offizielle Ausnahmefälle bei der Zulassung zur Eucharistie, vor allem auch außerhalb Deutschlands. Die sieben Thesen zur eucharistischen Gastfreundschaft wurden vom Institut für Ökumenische Forschung der Kath.-Theol. Fakultät der Universität Tübingen (1963 von Hans Küng gegründet), dem Konfessionskundlichen Institut des Ev. Bundes im südhessischen Bensheim und dem Institut für Ökumenische Forschung des Lutherischen Weltbundes in Straßburg erstellt. Die Publikation "Abendmahlsgemeinschaft ist möglich - Thesen zur eucharistischen Gastfreundschaft" erscheint vor Ostern im Verlag Otto Lembeck (Frankfurt am Main) und hat 85 Seiten.

Wie bereits lange angekündigt, werden die Initiative Kirche von unten (IKvu) und die KirchenVolksBewegung "Wir sind Kirche" gemeinsam mit der Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord während des Ökumenischen Kirchentages in Berlin ökumenische Gottesdienste feiern, in denen nach intensiver theologischer Vorarbeit ausdrücklich zur wechselseitigen Gastfreundschaft eingeladen wird:

Außerdem werden die beiden Reformgruppen die Teilnehmenden des Ökumenischen Kirchentages dazu aufrufen, bei allen Gottesdiensten der Einladung zum Tisch des Herrn zu folgen, auch wenn diese Einladung in Berlin von den Kirchentagsleitungen nicht ausgesprochen wird. Eine im Januar 2003 im Auftrag des Nachrichtenmagazins "SPIEGEL" durchgeführte Umfrage ergab, dass sich 88 Prozent Katholiken und 86 Prozent Protestanten in Deutschland für ein gemeinsames Abendmahl aussprechen.

OikoumeneGemeinsamer Arbeitskreis "Ökumene" von IKvu und WsK,
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Initiative Kirche von unten (IKvu),
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KirchenVolksBewegung "Wir sind Kirche" (WsK),
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Ev. Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord,
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Weitere Informationen:  http://www.ikvu.de/abendmahl/



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