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Initiative Kirche von unten (IKvu)

+++ pressemitteilung +++

"Schluss mit der falschen römischen 'Präventionspolitik'!"
Ökumenisches Netzwerk "Initiative Kirche von unten" (IKvu) zum Welt-AIDS-Tag 2004

BONN, den 1. Dezember 2004. Immer noch schwört die römisch-katholische Kirche auf Enthaltsamkeit, wenn es um HIV und AIDS geht und bleibt bei der Lüge, dass Kondome nicht wirklich gegen AIDS schützen. Zum Welt-AIDS-Tag 2004 protestiert das Ökumenische Netzwerk "Initiative Kirche von unten" (IKvu) vehement gegen die Politik des Vatikans, für AIDS-Kranke nur diakonisch tätig zu sein und moderne Präventionsmittel durch pseudo-theologische Aussagen zu verbieten.

"Die Aussagen des Vatikans angesichts von 40 Millionen Infizierten sind zutiefst menschenfeindlich, weil sie wie so oft an der Realität vorbeigehen", sagte Verena Mosen als Sprecherin des Netzwerkes. Gerade in den Entwicklungsländern genieße die römisch-katholische Lehre hohes Ansehen. Dazu Verena Mosen: "Hier wird die von Rom gepredigte Enthaltsamkeit zur tödlichen Falle. Die römischen Kleriker täten gut daran, ihre Autorität dafür einzusetzen, dass die AIDS Pandemie endlich auch durch Kondome eingedämmt würde."

Weiter wies Mosen auf die Konsequenzen hin, die HIV und AIDS vor allen Dingen in Ostasien und den südlichen Ländern hat. "Hier sind vor allem Frauen von HIV und AIDS betroffen - auch deshalb weil sie nicht die gleichen Rechte wie Männer haben und auch nicht denselben Zugang zu Informationen und Aufklärung." Dadurch habe AIDS auch gravierende wirtschaftliche Folgen.

Im Rahmen des Afrika-Zentrums beim Evangelischen Kirchentag 2005 wird das Ökumenische Netzwerk "Initiative Kirche von unten" (IKvu) einen Tag zum Thema AIDS arbeiten. Dort werden vor allen Dingen die Verteilungsungerechtigkeit von Medikamenten und die hohen Profite thematisiert, die die Pharma-Industrie durch HIV macht. Hier kooperiert die IKvu mit der BUKO-Pharmakampagne und der Evangelischen StudentInnengemeinde in Deutschland (Bundes-ESG).

Kontakt: Tim Schmidt, Pressesprecher
Tel: (030) 25 81 19 19
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