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Kirche lebt von unten

+++ pressemitteilung +++

"Für das Leben handeln statt den Tod zu planen!"
Initiative Kirche von unten zur Münchener "Sicherheits"-Konferenz

BONN, 4. Februar 2004. Am 6. Februar 2004 beginnt in München die 40. NATO-Sicherheitskonferenz. Seit dem 11. September und dem Krieg gegen Afghanistan und dem Irak ist das Selbstverständnis der NATO einem fundamentalen Wandel unterworfen. Am 12. Dezember 2003 verabschiedete der Europäische Rat eine neue Sicherheits-Doktrin, die - ähnlich wie die Bush-Doktrin der USA - "Präventiv-Schläge" ermöglicht. Im "Kampf gegen den Terrorismus" zielt die Strategie der Länder der nördlichen Hemisphäre immer weitergehend darauf, zuerst zur militärischen Option zu greifen, anstelle die Ursachen des Terrorismus auf friedlichem Weg zu beseitigen.

Kriegsrat - Nein danke!"Armut und Verschuldung sind der fruchtbare Boden, auf dem Fundamentalismus und Terrorismus wachsen", sagte Verena Mosen als Sprecherin der Initiative Kirche von unten (IKvu). "Wer Menschen ein würdiges Leben ermöglicht, entzieht dem Terrorismus den Boden. Wenn aber mit militärischen Mittel eingegriffen wird, dreht weiter an der Spirale der Gewalt."

"Als Christinnen und Christen müssen wir uns dafür einsetzen, dass die Mächtigen für das Leben handeln, anstelle den Tod zu planen", erinnerte Bernd Hans Göhrig als Bundesgeschäftsführer der IKvu und rief dazu auf, sich gewaltfrei an den Protesten in München zu beteiligen. Die IKvu hat den Protestaufruf der "Deutschen Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen" unterzeichnet.

Kontakt: Tim Schmidt
IKvu-Pressesprecher
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