Initiative Kirche von unten (IKvu)
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Kirche lebt von unten

+++ pressemitteilung +++

"In die Welt gesandt - nur gemeinsam glaubhaft"
Ökumenische Abendmahlsfeiern: Solidarität aus Frankreich

Berlin, 31.5.2003. Christophe Breysacher, Delegierter der französischen Kirchenreformbewegung "Nous Sommes Aussi l'Eglise", überbrachte der "Initiative Kirche von unten" (IKvu) heute "Erfolgswünsche und geschwisterliche Grüße" aus Frankreich: "Nous Sommes Aussi l'Eglise unterstützt die Arbeit des Arbeitskreises 'Ökumene" von IKvu und 'Wir sind Kirche' und solidarisiert sich mit den Abendmahlsgottesdiensten, die beim Ökumenischen Kirchentag in Berlin vorbereitet wurden." (Linkhinweis: http://perso.wanadoo.fr/nsae-france/)

Am vorletzten Tag des Kirchentages (Samstag, 31.5.2003, 18 Uhr) laden die Evangelische Kirchengemeinde Prenzlauer Berg-Nord, das ökumenische Netzwerk "Initiative Kirche von unten" (IKvu) und die katholische KirchenVolksBewegung "Wir sind Kirche" zum "Abendmahl für alle" in der Berliner Gethsemane-Kirche ein. Innerhalb eines ökumenischen Gottesdienstes wird das evangelische Abendmahl gefeiert. Dazu gehört nach dem Verständnis der evangelischen Kirche und der theologisch wohlbegründeten Überzeugung vieler in der katholischen Kirche auch die gegenseitige Einladung und Zulassung zum Tisch des Herrn. (Linkhinweis: http://www.ikvu.de/abendmahl/)

"Zwar sind unsere ökumenischen Gottesdienste nicht in das offizielle Programm aufgenommen worden, und die katholischen Bischöfe heißen die eucharistische Gastbereitschaft nicht gut. Aber die letzte Entscheidung trifft das Gewissen jedes einzelnen", so IKvu-Pressesprecher Thomas Wystrach: "'Unwahrhaftig' wäre es, sich gegen eigene Überzeugung am Abendmahl zu beteiligen, wie sich selbst von der Gemeinschaft am Tisch des Herrn auszuschließen. Deshalb laden wir uns gegenseitig ein. Jesus allein ist und bleibt Geber und Gabe des Mahls. Nur wenn das ernstgenommen wird, können wir vor der Welt glaubwürdig sein!"

Die Abendmahlsliturgie innerhalb des ökumenischen Gottesdienstes feiern mit der Gemeinde Pfarrerin Fey und Pfarrer Zeiske von der Evangelischen Kirchengemeinde Prenzlauer Berg-Nord. "Wenn der Skandal der Trennung bei der Eucharistie überwunden ist, dann haben wir auch die Freiheit, uns nicht mehr um uns selbst zu drehen. Wir werden frei dazu, uns um die wirklichen Probleme dieser Welt zu kümmern. Die Gemeinschaft am Tisch Christi ist uns geschenkt und fordert uns heraus, ein Segen für diese Welt zu sein", so Wystrach.


"Initiative Kirche von unten" (IKvu)
beim Ökumenischen Kirchentag in Berlin:
Internet: www.ikvu.de/oekt/

E-Mail: oekt@ikvu.de


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