Initiative Kirche von unten (IKvu)
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Kirche lebt von unten

+++ pressemitteilung +++

"Ökumenische Mahlgemeinschaft ist Nagelprobe"
Initiative Kirche von unten zur Einigung in der Rechtfertigungslehre

Anlässlich der Unterzeichnung der "Gemeinsamen Erklärung zur Rechtfertigungslehre" am 31. Oktober 1999 in Augsburg erklärt die Initiative Kirche von unten (IKvu):

Luther und PapstDie Initiative Kirche von unten (IKvu), ein Netzwerk von 40 Basisgemeinden, kirchen- und gesellschaftskritischen Gruppen, begrüßt die Einigung von römisch-katholischer und evangelisch-lutherischer Kirche in der Frage der Rechtfertigungslehre als längst fälligen Schritt zur Versöhnung der getrennten Christenheit. Die beiden großen Volkskirchen vollziehen mit einiger Verspätung nach, was für die meisten engagierten Christinnen und Christen seit vielen Jahren selbstverständliche Praxis ist: Unterschiede in Glaubensfragen werden im Dialog miteinander diskutiert und Missverständnisse ausgeräumt, statt mit Kirchenbann ausgegrenzt.

Über 400 Jahre nach der Reformation ist die konfessionelle Spaltung weder in den Kirchen noch in der Gesellschaft weiter vermittelbar. Die medienwirksam aufgezogene Einigung in der Rechtfertigungslehre muss nach Ansicht der IKvu allerdings ihre Nagelprobe erst noch bestehen: Solange die römisch-katholische Kirche die ökumenische Mahlgemeinschaft verweigert, bleibt ihr Engagement völlig unglaubwürdig. Die Initiative Kirche von unten lädt beim nächsten Katholikentag 2000 in Hamburg wieder zu einem Gottesdienst mit ökumenischer Mahlgemeinschaft ein.

Bonn, den 28. Oktober 1999
IKvu-Pressesprecher: Thomas Wystrach, Mobil-Tel.: 0174 / 5146358


Surftip: Infos zur Rechtfertigungslehre



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