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Initiative Kirche von unten (IKvu)

+++ pressemitteilung +++

"Wechselseitige Einladung zum Abendmahl fördert Ökumene"
Ökumenisches Netzwerk "Initiative Kirche von unten" (IKvu) widerspricht Vertreter des "Zentralkomitees deutscher Katholiken" Thomas Grossmann

BONN, 13.5.2004. Die IKvu widerspricht den Aussagen des ZdK-Vertreters Thomas Grossmann aufs schärfste, nach denen das "gemeinsame Abendmahl" auf dem ÖKT in Berlin der Ökumene geschadet habe. Das sagte Grossmann laut epd in einer Diskussion am 5. Mai mit Prof. Dr. Gotthold Hasenhüttl, dem methodistischen Pfarrer Karl Ulrich Unrath und der Saarbrücker Superintendentin Martina Rief.

"Die wechselseitige Einladung zum Tisch des Herrn ist eine zivilgesellschaftliche Entwicklung von unten, die die Kirchen weiter verändern wird", sagte Bernd Hans Göhrig als Bundesgeschäftsführer der IKvu. "Christinnen und Christen warten nicht mehr auf weitere Papiere von oben, um irgendwann im Nachhinein die offizielle Erlaubnis zu einer vielfach selbstverständlichen Praxis zu bekommen."

Im Hinblick auf den Katholikentag in Ulm erwähnte Göhrig auch das gemeinsame Ökumenische Zentrum der Evangelischen StudentInnengemeinde in Deutschland (Bundes-ESG), der IKvu und der Ökumenischen Arbeitsgruppe "Homosexuelle und Kirche" (HuK) in der evangelischen Martin-Luther-Kirche. "Wir wollen und können nicht mehr hinter das zurückgehen, was wir in Berlin gelebt haben. Auch hier werden wir einander Gastfreundschaft gewähren und die Selbstverständlichkeit der Ökumene weiter leben im miteinander lernen, zusammen arbeiten und gemeinsamen Feiern."

Kontakt: Tim Schmidt
IKvu-Pressesprecher
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Schadet das gemeinsame Abendmahl der Ökumene?

Abendmahl - verboten


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